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Würzburg literarisch

 

Herbert Scheuring: Unterm Strich. Der Gang nach Cabanossi und andere merkwürdige Ereignisse. Echter-Verlag 2006. ISBN: 3-429-02785-3.



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Zum Buch
Weshalb trat Jacques Chirac den Gang nach Cabanossi an? Warum regiert die CSU nach dem kosmischen Gesetz? Und was eigentlich ist passierten Tomaten passiert? – Das Leben wird komplizierter von Tag zu Tag und ist oft kaum noch zu durchschauen. Viele Fragen bleiben offen, müssen sub specie aeternitatis offen bleiben.
Manche Fragen aber können dennoch beantwortet werden, wenn man ihrer tieferen Bedeutung mittels Scherz, Satire und Ironie auf den Grund geht. Neben oben genannten zum Beispiel auch die: Kann denn Yoga Sünde sein? Was steht in den Geheimpapieren der Öko-Stalinisten? Und was macht der Poldi mit dem Schweini?
Herbert Scheuring bringt in seinen Glossen Licht ins Dunkel und gibt Antworten auf all diese Fragen – und auf hundert andere mehr.

Zum Autor
Herbert Scheuring, Dr. phil., geboren 1960, ist Redakteur der in Würzburg erscheinenden Tageszeitung "Main Post", in der auch die in diesem Buch versammelten Glossen erstmals veröffentlicht wurden.
Verlagsinformation

Cornelia Boese: Boese Träume. Mit Radierungen von Dorette Riedel. Buchverlag Peter Hellmund, Würzburg 2005. ISBN: 3-9808253-7-X.



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Zum Buch
Um prüfungspanische Pennäler / und Riemenschneiders Rechenfehler / um Harry Potter in Gemünden, / Herrn Ingo Klünders Gastspielsünden / und Wagners Würzburg-Blitzbesuch / geht's in dem neuen Boesen Buch / das 19 Menschen dieser Stadt / als Hauptpersonen intus hat: / Die Frau OB, der Intendant / bis hin zum Mann vom Bratwurststand / erzählen hier verschiednerlei / Berufsgeschichten – eines sei / doch wahrheitshalber eingeräumt / Sie haben alles nur geträumt ...!
Aus den Erzählungen geträumter Schreckgeschichten entstand die Idee zu diesem Buch, für das Cornelia Boese ausgewählte Würzburger nach ihren berufsbezogenen Alpträumen befragte. Neunzehn Stadtbekannte verrieten ihre witzig-skurrilen nächtlichen Erlebnisse. Cornelia Boese hat sie in Reime gefasst.

Zur Autorin
Aus Würzburg stammt Cornelia Boese / die Künstlerin war als Souffleuse / dort am Theater engagiert / hat Sprachen und Musik studiert / und ist Autorin von diversen / Gedichtbändchen in heitren Versen. / In ihrem ersten Werk, dem Roten / schreibt sie Theateranekdoten / aus ihrer Sicht der Unterwelt / der blaue Mozart-Band enthält / Kuriositäten Amadés / das gelbe Buch ist mit Portraits / von Würzburgs Künstlern angefüllt / und schwarz und viertens wird enthüllt / was Stadtbekannte im Geheimen / so träumen – stets in lust'gen Reimen. / In ihren Flüsterjahren war / Souffleuse Boese unsichtbar / kehrt nun jedoch ans Licht zurück / und wagt als Dichterin ihr Glück.
Verlagsinformation

WürzBuch. Der Würzburger Autorenkreis stellt sich vor. Von Hans-Jürgen Beck, Cornelia Boese, Raimund Chitwood u. a. Mankau-Verlag 2005. ISBN: 3-938396-00-8.



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Das "WürzBuch" ist die erste gemeinsame Anthologie, mit der sich der Autorenkreis Würzburg dem Leser vorstellt. Heiteres und Besinnliches in Form von Gedichten und Erzählungen finden sich in diesem einmaligen Werk genauso wie Romanausschnitte und lyrische Prosa. Die thematische Vielfalt ist Konzept. So entsteht ein mehr oder weniger zufälliges Beziehungsgeflecht, das ein breites Spektrum der schriftstellerischen Aktivitäten der Region dokumentiert.
Mit dabei sind Roman Rausch, Autor der preisgekrönten Kilian-Trilogie, dessen viertes Buch soeben unter dem Titel "Der Gesang der Hölle" erschienen ist; Günther Huth, der seit 1975 über 40 Bücher veröffentlicht hat, zuletzt "Der Schoppenfetzer" und das "Riesling-Attentat"; Uwe Dolata, Bestseller-Autor von "Stationen einer Wiedergeburt - Sucht als Chance", der mit seinem neuesten Buch "Korruption im Wirtschaftssystem Deutschland" Furore machte;
Dr. Gunter Schunk, Mitübersetzer der Reihe "Asterix uff meefränggisch"; Reiner Greubel, der mit "Ihr Kunstbanausen!" seine Ringbuchreihe eröffnete; die satirisch, aber nicht bissig reimende Souffleuse Cornelia Boese; aber auch der Filmemacher Christian Kelle, Würzburgs "Stadtschreiber" Sandra Maus und Hans-Jürgen Beck, die Dadaistin Anna Cron sowie Barbara Wolf, Raimund Chitwood und Klaus Fischer.
Verlagsinformation

Günter Huth: Der Schoppenfetzer und das Riesling-Attentat. Die skurrilen Kriminalfälle des Würzburger Weingenießers Erich Rottmann. Peter-Hellmund-Verlag 2005. ISBN: 3-9808253-8-8.



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Zum Buch
Während einer Feier im alten Justizgebäude entdeckt Erich Rottmann die Leiche eines Würzburger Stadtrats – und steht dadurch plötzlich selbst unter Mordverdacht. Bei seinen Ermittlungen, die ihn und seinen vierbeinigen Begleiter Öchsle auf die Spur wirtschaftskrimineller Machenschaften in der Stadt und zugleich auch in die unheilvolle deutsche Vergangenheit führen, gerät der pensionierte Kriminalhauptkommissar in Lebensgefahr.

Zum Autor
Günter Huth wurde 1949 in Würzburg geboren und lebt seitdem in seiner Geburtsstadt. Er kann sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Von Beruf ist er Rechtspfleger (Fachjurist). Günter Huth ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1975 schreibt er in erster Linie Kinder- und Jugendbücher sowie Sachbücher aus dem Hunde- und Jagdbereich (rund 40 Stück). Außerdem veröffentlichter er zahlreiche Kurzerzählungen. In den
letzten Jahren hat sich Günter Huth vermehrt dem Genre Krimi zugewandt und in diesem Zusammenhang bereits einige Kriminalerzählungen veröffentlicht. 2003 kam ihm die Idee für einen Würzburger Regionalkrimi. Der Autor ist Mitglied der Kriminalschriftstellervereinigung "Das Syndikat".
Verlagsinformation

Roman Rausch: Der Gesang der Hölle. Kommissar Kilians vierter Fall. Originalausgabe. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN: 3-499-23890-X.



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Zum Buch
Kriminalhauptkommissar Johannes Kilian will endlich mit sich ins Reine kommen und freut sich auf sein Sabbatjahr in Italien. Doch so ohne weiteres lässt ihn seine Heimatstadt nicht ziehen. Die Bürgermeisterin höchstselbst bittet ihn, Kommissar Heinlein ein letztes Mal bei den Ermittlungen zu unterstützen, denn der Skandal am Mainfrankentheater könnte den Ruf Würzburgs ernsthaft beschädigen. Kilian gibt widerstrebend nach und gerät prompt mit seinem Partner Heinlein aneinander. Und, schlimmer noch: Die Beziehung zu seiner Freundin Pia geht den Bach hinunter.

"Für Krimifreunde ein Genuss. Und für Würzburg ein echter Glücksfall." (Bayernkurier)

Zum Autor

Roman Rausch studierte Marketing und Medienwissenschaften. Er arbeitete viele Jahre im Medienbereich und als freier Journalist. Ende der 90er Jahre erschien "Tiepolos Fehler", der erste Roman aus der Kilian-Trilogie, die auf der Leipziger Buchmesse 2002 mit dem BoD-AutorenAward ausgezeichnet wurde und aufgrund des Erfolgs seit Dezember 2003 bei Rowohlt verlegt wird.
Verlagsinformation

unentdeckt. Würzburger Stadtschreiber. Peter-Hellmund-Verlag 2004 (1. Auflage). ISBN: 3-9808253-5-3.



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Zum Buch
Aus vielen Geschichten und Gedichten ist ein Buch entstanden. Das ist zunächst einmal nichts Außergewöhnliches und doch etwas Besonders, denn für dieses Buch haben ausschließlich Würzburger geschrieben – Menschen, die hier geboren sind, in der Stadt leben oder arbeiten. Vor allem verbindet die sechs Frauen und Männer aber eines: ihre Freude oder sogar Leidenschaft am Schreiben.
Die Autorinnen und Autoren haben es nicht beim Schreiben belassen. Sie versahen ihre Zeilen mit dem Wunsch, entdeckt zu werden: gelesen von der Familie und von Freunden, um diese am Geschrieben teilhaben und ebenso Freude beim lesen empfinden zu lassen wie die Schreibenden beim Verfassen ihrer Geschichten und Gedichte.
Einige Autoren dieses Buches waren sogar noch weitergegangen: Eine Schreiberin gestaltete ein Heft mit ihren Texten, das sie in einer Buchhandlung auslegte. Einer der Autoren schickte seinen Beitrag zu einem Literatur-Wettbewerb ein, ein anderer bot das Manuskript seines Romans einem Verlag zum Druck an. Sie alle handelten so aus gutem Grund.
Für Autoren ist eine Veröffentlichung die Krone des Schreibens. Ja, das ist es wohl: Seine Texte, seinen Namen und damit "sich" gedruckt zu sehen. Am liebsten in einem Buch.
Vorwort

Aus dem Inhalt
-
Shopping: Alltags- und Nachtgeschichten
- ... und ist doch anders, als es scheint: Gereimtheiten
-
Das Haus: Eine Erinnerung
- Heute ein Gedicht denken: Lyrik
- Drachen, Mord, Gefühle: Kurzgeschichten
- Fragen an das Leben: Essays
Klappentext

Günter Huth: Der Schoppenfetzer und das Rotweingrab. Die skurrilen Kriminalfälle des Würzburger Weingenießers Erich Rottmann. Buchverlag Peter Hellmund, Würzburg 2004. 9 Euro. ISBN: 3-9808253-6-1.



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Zum Buch
Würzburgs Stadtkämmerer ist spurlos verschwunden. Von Oberbürgermeisterin Dr. Ria-Magdalena Beckstein-Mannfeld persönlich mit den Nachforschungen beauftragt, macht sich Erich Rottmann, pensionierter Kommissar und Weinliebhaber mit seinem vierbeinigen Begleiter Öchsle auf die Suche nach dem Vermissten – und steht unvermittelt vor einem neuen, kniffligen Fall.
Der ehemalige Leiter der Würzburger Mordkommission stößt auf vielfältige Verstrickungen, bei denen es um Geld, Liebe und Eifersucht geht – und schließlich auch um eine Leiche. Welche Rolle spielt dabei die Weinkönigin Nikki Feen? Was ist vom Assistenten der Oberbürgermeisterin zu halten? Und wie steht es um den Weinbaupräsidenten Westemeer?
Ein Handy und die tatkräftige Unterstützung seiner Jugendfreundin Elvira Stark führen Rottmann auf die richtige Spur.
Die Handlung und die handelnden Personen dieses Romans sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.


Zum Autor
Günter Huth wurde 1949 in Würzburg geboren und lebt seitdem in seiner Geburtsstadt. Er kann sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Von Beruf ist er Rechtspfleger (Fachjurist). Günter Huth ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1975 schreibt er in erster Linie Kinder- und Jugendbücher sowie Sachbücher aus dem Hunde- und Jagdbereich (rund 40 Stück). Außerdem veröffentlichter er zahlreiche Kurzerzählungen. In den
letzten Jahren hat sich Günter Huth vermehrt dem Genre Krimi zugewandt und in diesem Zusammenhang bereits einige Kriminalerzählungen veröffentlicht. 2003 kam ihm die Idee für einen Würzburger Regionalkrimi. Der Autor ist Mitglied der Kriminalschriftstellervereinigung "Das Syndikat".
Klappentext

Weitere Informationen
- Belletristischer Buchtipp vom 16.12.2004
-
Rottmann sucht das Rotweingrab (Rezension aus: Main Post Würzburg, 07.12.2004)

Rainer Greubel: Ihr Kunstbanausen – Ein Kriminalroman zwischen Fiktion und Realität. Eigenverlag 2004. ISBN: 00-4993-1804-1436.



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Tatort Würzburg
Das eher beschauliche Würzburg regt offenbar die Fantasie von Krimiautoren besonders an. Roman Rausch lässt seinen Kriminalkommissar Kilian in der Stadt ermitteln, Günter Huth schickt dort in drei Romanen den pensionierten Kriminalbeamten Rottmann auf Recherche. Nun hat der Journalist Rainer Greubel seiner Heimatstadt ein weiteres kriminalistisches Denkmal gesetzt.
Als "Kriminalroman zwischen Fiktion und Realität" bezeichnet Greubel seinen Würzburg-Krimi "Ihr Kunstbanausen", den er im Selbstverlag veröffentlicht hat. Der 52jährige versteht sein Buch auch weniger als spannende Unterhaltungslektüre, sondern als Kommentar zur aktuellen Stadtentwicklung, verpackt als Roman: "Ich beobachte mit Sorge und Trauer, wie in letzter Zeit hier vieles architektonisch und städteplanerisch daneben geht". Die Idee zu seinem Buch trage er schon lange mit sich herum, entstanden sei es aber erst zwischen Frühjahr und Herbst unter dem Eindruck aktueller Diskussionen in der Stadt. Würzburger, insbesondere aufmerksame Leser der Lokalpresse, finden so in seinem Roman auf Schritt und Tritt kaum verschlüsselte Anspielungen auf Personen und Ereignisse im Jahr 2004. Die Diskussion um die moderne Glasfassade des "Museum am Dom" hat ihren Niederschlag ebenso gefunden wie der erbitterte Streit um das letztlich gescheiterte Einkaufszentrum "Würzburg Arcaden" am Hauptbahnhof.

Mord und Architektur-Kritik
Greubels "alter ego" im Roman ist ein gescheiterter Kunsthistoriker und fanatischer Bewunderer des Barock-Architekten Balthasar Neumann. Er will nicht weiter hinnehmen, dass das Stadtbild Würzburgs durch "dilettantische Architektur weiter verschandelt wird". Mit Attentaten, Mord und Erpressung will der Täter den Rücktritt verschiedener Personen von ihren Ämtern erzwingen.

Wiedersehen mit lokaler Prominenz
Die Lokalpresse wird ebenfalls aufs Korn genommen, die Würzburger Medien nehmen im Buch relativ breiten Raum ein – Greubel ist halt Journalist. Die Verantwortlichen im Rathaus werden sich auch leicht wieder erkennen: Aus der Oberbürgermeisterin Pia Beckmann wird im Roman Petra Becker, aus dem realen Stadtbaureferenten Baumgart ein Herr Baumann. "Richtigen Ärger gab es noch keinen", sagt Greubel. Eine Ehefrau allerdings erkannte ihren im Buch karikierten Gatten wieder und beschwerte sich beim Autor über die Verunglimpfung.
Quelle: BR-Online

Rezension
Terror in Würzburg (Main Post Würzburg, 14.12.2004)

Roman Rausch: Die Zeit ist nahe. Kommissar Kilians dritter Fall. Originalausgabe. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2004. ISBN: 3-499-23837-3.



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Bei Bauarbeiten am Kilianshaus in Würzburg wird ein mysteriöser Papyrus entdeckt. Der Vatikan erklärt den Fund zur Chefsache, denn sein brisanter Inhalt droht die gesamte Heilige Katholische Kirche zu erschüttern. Kurz nach diesem Aufsehen erregenden Fund wird ein Priester ermordet, und die Schriftrolle verschwindet. Ausgerechnet Kommissar Kilian, ein guter Freund und Ziehsohn des toten Geistlichen, gerät unter dringenden Tatverdacht. Bald sieht sich Kilian von seinen eigenen Kollegen und vom Opus Dei verfolgt. Die Flucht führt ihn bis nach Irland und in die Totenstadt des Vatikan.

Zum Autor
Roman Rausch studierte Marketing und Medienwissenschaften. Er arbeitete viele Jahre im Medienbereich und als freier Journalist. Ende der 90er Jahre erschien "Tiepolos Fehler", der erste Roman aus der Kilian-Trilogie, die auf der Leipziger Buchmesse 2002 mit dem BoD-AutorenAward ausgezeichnet wurde und aufgrund des Erfolgs seit Dezember 2003 bei Rowohlt verlegt wird.
Verlagsinformation

Roman Rausch: Wolfs Brut. Ein Fall für Kommissar Kilian. Rowohlt-Verlag 2004. ISBN: 3-499-23651-6.

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Der in Würzburg stattfindende EU-Sicherheitsgipfel wird überschattet vom Tod des unterfränkischen Regierungspräsidenten. Für Kommissar Kilian werden die Ermittlungen zu einem persönlichen und beruflichen Alptraum. Denn nichts ist, wie es zu sein scheint. Offiziell soll die CIA die "Rosenholz-Dateien" an Deutschland übergeben. Hinter den Kulissen kommt es jedoch zu einer mörderischen Jagd von Geheimdiensten, Spionen und zwielichtigen Gestalten nach einer geheimnisvollen CD-ROM. Die Lösung des Falles liegt in der Vergangenheit. Doch nicht alle haben Interesse daran, dass sie aufgedeckt wird. Kilian weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wer in die Ereignisse verstrickt ist. Erst als der Sohn eines Freundes auf der "Festung Marienberg" in Lebensgefahr gerät, wird deutlich, wer auf wessen Seite steht.
Nach seinem erfolgreichen Debüt "Tiepolos Fehler" entführt uns Roman Rausch mit "Wolfsbrut" in eine Welt von Geheimnis, Lüge und Verrat. Dabei ist die Suche nach dem Mörder nur der Weg, um ein noch größeres Geheimnis zu enthüllen.

Rezensionen
"Mitten ins fränkische Herz. Spannung pur." (Main Post)
"Spannend, packend, fesselnd, szenisch perfekt. Roman Rausch ist mit Wolfsbrut auf dem besten Weg zum Bestseller zu werden." (Libri – Books on demand)
"Ein starker Krimi." (ANTENNE)
"Ein neuer Tatort oder gar ein Schimanski? Kilian braucht den Vergleich nicht zu scheuen." (Bayerischer Rundfunk)

Zum Autor
Roman Rausch studierte Marketing und Medienwissenschaften. Er arbeitete viele Jahre im Medienbereich und als freier Journalist. Ende der 90er Jahre erschien "Tiepolos Fehler", der erste Roman aus der Kilian-Trilogie, die auf der Leipziger Buchmesse 2002 mit dem BoD-AutorenAward ausgezeichnet wurde und aufgrund des Erfolgs seit Dezember 2003 bei Rowohlt verlegt wird.
Verlagsinformation

Roman Rausch: Tiepolos Fehler. Kommissar Kilian ermittelt. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2003. ISBN: 3-499-23486-6.



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Seit 200 Jahren ist der Maestro tot. Er schuf ein Meisterwerk, das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt. Doch einer seiner Schüler will vollenden, was Tiepolo zu Lebzeiten nicht vollbrachte: Das absolute Werk. Der Himmel über der nächtlichen Würzburger Residenz braut sich indes bedrohlich zusammen. Blitz und Donner beenden einen heißen, blutigen Sommertag. Unter dem Deckenfresko trifft ein neugieriger Wachmann auf eine Gestalt, die längst verstorben schien. Die Feder in ihrer Hand ist der Fingerzeig des Ruhmes, aber auch des Todes.
Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Würzburger Residenz ein Wachmann erstochen unter dem größten Deckenfresko der Welt aufgefunden. Die Kriminalkommissare Kilian und Heinlein finden heraus, dass die Mordwaffe eine seltene Vogelfeder ist, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament Tiepolos Fresko restauriert wird? Frauenheld Kilian ist nur allzu gerne bereit, sich von der attraktiven Restaurationsleiterin Giovanna Pellegrini in die Geheimnisse ihrer Arbeitsmethoden einführen zu lassen.
"Der Mann hat einen Bestseller geschrieben." (Süddeutsche Zeitung)

Zum Autor
Roman Rausch studierte Marketing und Medienwissenschaften. Er arbeitete viele Jahre im Medienbereich und als freier Journalist. Ende der 90er Jahre erschien "Tiepolos Fehler", der erste Roman aus der Kilian-Trilogie, die auf der Leipziger Buchmesse 2002 mit dem BoD-AutorenAward ausgezeichnet wurde und aufgrund des Erfolgs seit Dezember 2003 bei Rowohlt verlegt wird.
Verlagsinformation

Günter Huth: Der Schoppenfetzer und der Tod des Nachtwächters. Die skurrilen Kriminalfälle des Würzburger Weingenießers Erich Rottmann. Buchverlag Peter Hellmund, Würzburg 2004. 9 Euro. ISBN: 3-9808253-4-5.



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"Während Rottmann fast automatisch seine Beobachtungen machte, drehten die Männer die Leiche auf den Rücken. Das Gesicht, obwohl durch das Blut entstellt, kam ihm bekannt vor. Es handelte sich einwandfrei um Dr. Gregor Meusser, den ehemaligen Direktor des Mainfränkischen Museums auf der Festung Marienberg, den Würzburgern besser bekannt als 'Würzburger Nachtwächter', eine von Meusser erfundene Figur, die aus dem Reigen der touristischen Attraktionen der Stadt nicht mehr wegzudenken war. Täglich führte Meusser, bewaffnet mit Spieß und Laterne, in der Rolle des 'Würzburger Nachtwächters' große Besuchergruppen durch die abendliche Altstadt und erklärte ihnen in unterfränkischem Dialekt, garniert mit historischen Episoden und Schnorren, die Sehenswürdigkeiten."
Jetzt war der Nachtwächter tot – und Erich Rottmann, pensionierter Kommissar und Weinliebhaber, einer mysteriösen Geschichte auf der Spur.
Die Handlung und die handelnden Personen dieses Romans sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

Zum Autor
Günter Huth wurde 1949 in Würzburg geboren und lebt seitdem in seiner Geburtsstadt. Er kann sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Von Beruf ist er Rechtspfleger (Fachjurist). Günter Huth ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1975 schreibt er in erster Linie Kinder- und Jugendbücher sowie Sachbücher aus dem Hunde- und Jagdbereich (rund 40 Stück). Außerdem veröffentlichter er zahlreiche Kurzerzählungen. In den letzten Jahren hat sich Günter Huth vermehrt dem Genre Krimi zugewandt und in diesem Zusammenhang bereits einige Kriminalerzählungen veröffentlicht. 2003 kam ihm die Idee für einen Würzburger Regionalkrimi. Der Autor ist Mitglied der Kriminalschriftstellervereinigung "Das Syndikat".
Klappentext

Günter Huth: Der Schoppenfetzer und die Silvanerleiche. Die skurrilen Kriminalfälle des Würzburger Weingenießers Erich Rottmann. Buchverlag Peter Hellmund, Würzburg 2004 (2. Auflage). ISBN: 3-9808253-2-9.



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"Über die Wange des Mannes lief ein dünnes Rinnsal aus Blut und verschwand im Kragen seines Hemdes. Der wohlige Nebelschleier um Rottmanns Gehirn bekam schlagartig einen Riss. 'Hey ..., Kumpel', rief er und legte dem Mann die Hand auf die Schulter. Diese Berührung genügte, um die Gestalt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Im Zeitlupentempo neigte sie sich zur Seite, wurde dann schneller und schlug eine Sekunde später mit dem Kopf auf den Asphalt. Öchsle sprang erschrocken ein Stück zurück und knurrte irritiert. Rottmann war so überrascht, dass er den Fall nicht verhindern konnte. Dieser Vorgang genügte, um die Weinwolken um Rottmanns Verstand fast völlig zu vertreiben. Als Leiter des Morddezernats hatte er seinem Berufsleben mehr Leichen gesehen, als in Mensch ertragen konnte. Eines war für ihn klar: Der Mann hier war mausetot."
War es Mord, Selbstmord oder ein tödlicher Unfall? Erich Rottmann, pensionierter Kommissar und Weinliebhaber, ermittelt auf eigene Faust.
Die Handlung und die handelnden Personen dieses Romans sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

Zum Autor
Günter Huth wurde 1949 in Würzburg geboren und lebt seitdem in seiner Geburtsstadt. Er kann sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Von Beruf ist er Rechtspfleger (Fachjurist). Günter Huth ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit 1975 schreibt er in erster Linie Kinder- und Jugendbücher sowie Sachbücher aus dem Hunde- und Jagdbereich (rund 40 Stück). Außerdem veröffentlichter er zahlreiche Kurzerzählungen. In den letzten Jahren hat sich Günter Huth vermehrt dem Genre Krimi zugewandt und in diesem Zusammenhang bereits einige Kriminalerzählungen veröffentlicht. 2003 kam ihm die Idee für einen Würzburger Regionalkrimi. Der Autor ist Mitglied der Kriminalschriftstellervereinigung "Das Syndikat".
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Cornelia Boese: Von Räubern, Feen und großen Geistern. Würzburger Künstlergeschichten. Buchverlag Peter Hellmund 2004. ISBN: 3-9808253-3-7.



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Für Verse-Fans ein Grund zum Freuen: / In diesem amüsanten neuen / Gedichtband von Cornelia Boese, / der jungen, namhaften Souffleuse / aus Würzburg, werden Anekdoten / hier weil'nder Künstler dargeboten: / Schon Goethe, der dem Frankenwein / verfiel, warf Kuchen in den Main, / und Mozart, Wolfgang Amadé, / trank einst in dieser Stadt Kaffee.
Mit Beiträgen zu Walther von der Vogelweide, Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann, Giambattista Tiepolo, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Richard Wagner, Hermann Zilcher, Kurt Tucholsky, Gertraud Rostosky, Emy Roeder, Leonhard Frank.

Zur Autorin
Aus Würzburg stammt Cornelia Boese / die Künstlerin war als Souffleuse / dort am Theater engagiert / hat Sprachen und Musik studiert / und ist Autorin von diversen / Gedichtbändchen in heitren Versen. / In ihrem ersten Werk, dem Roten / schreibt sie Theateranekdoten / aus ihrer Sicht der Unterwelt / der blaue Mozart-Band enthält / Kuriositäten Amadés / das gelbe Buch ist mit Portraits / von Würzburgs Künstlern angefüllt / und schwarz und viertens wird enthüllt / was Stadtbekannte im Geheimen / so träumen – stets in lust'gen Reimen. / In ihren Flüsterjahren war / Souffleuse Boese unsichtbar / kehrt nun jedoch ans Licht zurück / und wagt als Dichterin ihr Glück.
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Astrid Freyeisen: Chanson für Edith. Das Leben des Norbert Glanzberg. List-Verlag 2003. ISBN: 3-471-77561-7.

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1931 gilt der gebürtige Würzburger Komponist Norbert Glanzberg in Berlin mit gerade einmal 21 Jahren als die Entdeckung der Saison: Die "Comedian Harmonists" singen sein "Hasch mich" in Billy Wilders letztem deutschem Ufa-Film "Der falsche Ehemann". Mit Hans Albers führt er die "Csárdásfürstin" auf, mit Béla Bartòk spielt er vierhändig Klavier und für Erich Kästner vertont er einen Film, der bis heute als verschollen gilt. Als die politische Lage sich 1933 zuspitzt, geht der jüdische Komponist wie so viele andere nach Paris ins Exil. Mit dem späteren Einmarsch der Deutschen beginnt für ihn ein abenteuerliches Versteckspiel mit falschen Identitäten über Nizza, Marseille, Antibes – immer in Angst vor der drohenden Deportation.
Wie durch ein Wunder und mit Hilfe seiner Musikerfreunde, allen voran
Edith Piaf, überlebt er den Krieg. Es war Edith Piaf, die ihn vor den Nazis in einem Schloss am Mittelmeer versteckte. Mit ihr verbindet ihn eine kurze, heftige Liaison und anschließend eine lebenslange Freundschaft. Nach dem Krieg feierte die Piaf mit Glanzbergs Kompositionen wie "Padam Padam" weltweit Erfolge. In seiner Heimatstadt Würzburg galt er jedoch bis 1997 als verschollen. Als man ihn endlich ausfindig macht und Hanna Schygulla bei einem Konzert ihm zu Ehren singt, findet er es "schmerzlich und schön zugleich": das erste Wiedersehen mit Deutschland, das er so lange Jahre aus Angst vor den Erinnerungen gemieden hatte.
Ein jüdisches Schicksal, die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und wunderbaren Freundschaft – und nicht zuletzt ein vergessenes Stück Musikgeschichte: "Chanson für Edith" ist das beeindruckende Porträt eines Mannes, der dem Irrsinn seiner Zeit trotzte.

Zur Autorin
Astrid Freyeisen, geboren 1969 in Würzburg, Studium der Geschichte und Sinologie in Würzburg und Hangzhou/China, Promotion 1998. Seit 1987 freie Journalistin, seit 1997 Hörfunk-Reporterin beim Bayerischen Rundfunk. Bei den Recherchen für ein Rundfunkfeature stieß sie zufällig auf den vergessenen, damals noch lebenden Würzburger Komponisten.
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Leonhard Frank: Die Räuberbande. Roman. Aufbau-Taschenbuch-Verlag 2002 (2. Auflage). ISBN: 3-7466-1436-8.

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"Die Bürger gestikulierten, ihre Lippen bewegten sich – man hörte keinen Laut, Luft und Häuser zitterten, denn die dreißig Kirchturmglocken von Würzburg läuteten dröhnend zusammen zum Samstagabendgottesdienst. Und aus allen tönte gewaltig und weittragend die große Glocke des Domes, behauptete sich bis zuletzt und verklang. [...] Ein roter Wolkenballen hing über der grauen Festung auf dem Gipfel, und im steil abfallenden königlichen Weinberg blitzten die weißen Kopftücher der Winzerinnen – die Weinernte hatte begonnen. Es roch nach Wasser, Teer und Weihrauch." (Textauszug aus Leonhard Franks seinen Jugend- und Würzburgroman "Die Räuberbande")
Schillers "Räuber" ist ihr Kultbuch, und von Karl May haben sie ihre Decknamen. Wenn sie sich nachts im alten Würzburger Festungsgraben treffen, heißen sie Winnetou, Old Shatterhand, Falkenauge, Rote Wolke. Bei Tage sind sie Lehrjungen, die ihre Meister genauso fürchten wie den stockschwingenden Lehrer Mager. Noch hält sie der Wille zur Auflehnung zusammen, doch die Unterordnung legt überall Fallen und Schlingen. Nur gelegentlich erinnern sie sich noch an ihren Schwur, die Stadt Würzburg samt allen despotischen Erwachsenen einzuäschern und dann nach Amerika auszuwandern, um dort die
Freiheit der Prärie zu erobern.


Zum Autor
Leonhard Frank wurde am 4. September 1882 in Würzburg in eine Arbeiterfamilie geboren. Die beengten Verhältnisse, unter denen er litt, schildert er u.a. in seinem autobiographischen Roman "Links, wo das Herz ist". Frank absolvierte eine Mechanikerlehre und studierte ab 1904 Graphik und Malerei in München. 1910 wechselte er zur Schriftstellerei. 1914 erhielt er für seinen sensationellen ersten Roman "Die Räuberbande" den Fontane-Preis.
Als überzeugter Pazifist emigrierte er von 1915 bis 1918 in die Schweiz. Von 1920 bis 1933 verbringt er seine schöpferischsten Jahre in Berlin. 1933 flüchtete er, als einer der "verbrannten Dichter", vor der Hitler-Diktatur über Zürich, London, Paris und Lissabon in die USA. Seine Vaterstadt bereitete ihm bei seiner Rückkehr im Jahre 1950 keinen überschwenglichen Empfang. Man nahm Anstoß an seinem Roman "Die Jünger Jesu" sowie an seinem Theaterstück "Karl und Anna" (1929), das auf kirchlichen Einspruch hin für einen Tag vom Spielplan abgesetzt wurde. Bis zu seinem Tod im Jahre 1961 lebte und arbeitete er in München. Aus Anlass des 100. Geburtstags von Leonhard Frank wurde 1982 in Würzburg die Leonhard-Frank-Gesellschaft e.V. gegründet, die mit literarischen Veranstaltungen und Ausstellungen die Erinnerung an den Autor lebendig erhält.
Verlagsinformation

Roman Rausch: Kilian. Verlag Books on Demand, Norderstedt 2001 (vergriffen). ISBN: 3-8311-2888-X.

Zum Buch
"Ich, Chamar, sündigster Mensch unter allen, Knecht und Krieger des wahren Gottes, Sohn des Herzogs Hetan ..."
Ein geheimnisvoller Papyrus kommt bei den Bauarbeiten am Kilianshaus ans Tageslicht. Die mehr als tausend Jahre alte Nachricht erschüttert den Bischof und seinen Baureferenten. Wer sie kennt, muss das Schwert des Herrn fürchten. Ein Priester wird das erste Opfer. Kommissar Kilian gerät in Verdacht und eine undurchsichtige Signora aus Rom weiß mehr, als sie preisgeben will. Die Spur des Mörders führt von Veitshöchheim nach Irland und endet in der Totenstadt des Vatikan.


Zum Autor
Roman Rausch studierte Marketing und Medienwissenschaften. Er arbeitete viele Jahre im Medienbereich und als freier Journalist. Ende der 90er Jahre erschien "Tiepolos Fehler", der erste Roman aus der Kilian-Trilogie, die auf der Leipziger Buchmesse 2002 mit dem BoD-AutorenAward ausgezeichnet wurde und aufgrund des Erfolgs seit Dezember 2003 bei Rowohlt verlegt wird.
Verlagsinformation

Restexemplare sind im Buchladen Neuer Weg erhältlich.
Bestellung per Mail: buchladen@neuer-weg.com

Kurt Egreder: Die Nacht der Brückenheiligen. Mit Zeichnungen von Walter Heinemann. J.H. Röll-Verlag 2000. ISBN: 3-89754-160-2.



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Zum Buch
Wenn sie künftig wieder über die alte Mainbrücke gehen, dann werden die zwölf Heiligen (Borromäus, Bruno, Burkard, Friedrich, Joseph, Karl der Große, Kilian, Kolonat, Maria, Nepomuk, Pippin, Totnan) keine anonymen Figuren mehr sein, sondern Freunde, denen man im Vorbeigehen einen Blick zuwirft und sie in Gedanken beim Namen nennt. Und wer genug Phantasie besitzt, der wird sehen, dass der eine oder andere der Brückenheiligen den Blick mit einem Augenzwinkern beantwortet. Sollten Sie sich aber des nachts wieder einmal schwer vom Frankenwein trennen können und erst nach ein Uhr den Heimweg antreten, dann empfiehlt es sich, spätestens ab dem Vierröhrenbrunnen ganz, ganz leise zu sein. Denn vielleicht ...

Zu den Autoren
Kurt Egreder, aus Hessen stammend, lebt seit 1986 in Würzburg. Neben seiner Tätigkeit als Professor an der Fachhochschule Würzburg widmet er sich seit 1987 der Schauspielerei. Durch zahlreiche Rollen, z.B. "Prof. Bömmel" (Feuerzangenbowle), "Gunderloch" (Der fröhliche Weinberg), "Petrus" (Der Brandner Kaspar und das ewige Leben) oder "Josef Schwejk" (Die Geschichte vom braven Soldaten Schwejk) ist er dem Würzburger Publikum bekannt. Aus seiner Feder stammen die Theaterstücke "Das Wirtshaus im Spessart" und "Die Eine-Million-Pfund-Note" sowie ein Buch mit lustigen Kurzgeschichten unter dem Titel "Wie im richtigen Leben".
Walter Heinemann, geboren 1932 in Düsseldorf. Nach Malerlehre und Werkkunstschule erstes Engagement am Theater als Bühnenbildner und Theatermaler an den Stadttheatern von Würzburg, Trier und Ingolstadt sowie am Landestheater Coburg. Gastengagements u.a. in Salzburg und Berlin. Daneben freiberufliche Tätigkeit als Illustrator, freier Maler und Bühnenbildner. Dozent an Volkshochschulen, verschiedene Ausstellungen in freier Malerei. Er lebt heute in Hürth.

Verlagsinformation

Rüdiger Freiherr von Neubeck: Traumes Mitte. Ein autobiographischer Roman. Karin-Fischer-Verlag 2002. ISBN: 3-89514-368-5.



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Unweit des berühmten Würzburger Käppele erblickt Lennart Lichtblau an einem sonnigen Aprilmorgen des Jahres 1947 das Licht der Welt. Er wächst in einer intakten Großfamilie auf, die noch deutlich von den großen Entbehrungen der unmittelbaren Nachkriegszeit geprägt ist. In Schule und Pfadfindergruppe leidet er unter den autoritären Erziehungsmethoden vergangener Zeiten. Eine erste Liebelei vermittelt dem angehenden Jugendlichen das Selbstbewusstsein, sein Leben schon ein wenig selbst in die Hand zu nehmen. Das aber führt zwangsläufig immer wieder zu Konflikten mit der Umwelt. Der Roman endet mit der turbulenten Abiturzeit Lennarts.

Zum Autor
Rüdiger Freiherr von Neubeck wurde 1947 in Würzburg geboren. Die Schulzeit bis zum Abitur verbrachte er in Würzburg. Sein Studium der Fächer Ev. Theologie und Germanistik absolvierte er in Bonn und Würzburg. Von 1973 an wirkte er als Gymnasiallehrer in Stuttgart, Heidenheim/Brenz und Bad Mergentheim. Weitere Buchveröffentlichung: "Zu den Hügeln der Nacht" (Lyrikband, 2002).
Verlagsinformation

 

Leonhard Frank: Die Jünger Jesu. Roman. Vorwort von Peter Cersowsky. Königshausen & Neumann-Verlag 1995. ISBN: 3-8260-1059-0.



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Ein halbes Jahrhundert nach der Bombardierung Würzburgs, fast so lange nach der Erstausgabe im Gründungsjahr der DDR 1949, ein halbes Jahrzehnt nach der Wendezeit, dass Leonhard Franks "Jünger Jesu" endlich wieder einmal einzeln veröffentlicht werden; Zeit, dass dies nunmehr in einem Würzburger Verlag geschieht. Vor der Wiedervereinigung hatte sich fast nur der "Arbeiter- und Bauernstaat" dieses Romans angenommen, der mit deutscher Historie verquickt ist wie kaum ein zweiter. Würzburg und Frank – das ist lange genug ein zwiespältiges Verhältnis gewesen, bis hin zu den unseligen Stadtratsquerelen um sein Drama "Karl und Anna" und um die Benennung einer Straße nach
ihm, der seine Geburtsstadt ebenso liebte wie er sie hasste.
Namentlich mit seinen "Jüngern Jesu" fühlte er sich missverstanden. Er empfand sie als Stein des Anstoßes, wodurch ihm der Besuch in Würzburg gleich nach seiner Rückkehr aus der Emigration (1950) vergällt wurde. Die Würzburger hätten sich, klagte er, "verunglimpft" gefühlt, seien "entrüstet gewesen". Als "wenig glücklicher Versuch" ist der Roman damals in der hiesigen Lokalpresse auch abgetan worden: Nach dem Leonhard Frank der "Räuberbande" und des "Ochsenfurter Männerquartetts" sehnt sich der Rezensent zurück. Dort nämlich findet er den Dichter am Werk, in den "Jüngern Jesu" hingegen nur den Tendenzschriftsteller und "Feind der bürgerlichen Ordnung", der da an eine Thematik rühre, an die doch besser nicht zu rühren sei, und der der Wirklichkeit ohnehin nur ein "unwahres Zerrbild" entgegensetze. [...] In der Bundesrepublik überwogen denn auch die ablehnenden Pressestimmen. Ganz anders jenseits des Eisernen Vorhangs. Dort wurden sie geradezu als Höhepunkt im Oeuvre ihres Autors begrüßt, realistisch in der Thematik und kunstvoll in der Struktur. Worauf gründen sich diese Reaktionen? [...]
Ausgangspunkt ist eben jener Bombenangriff der Royal Air Force am Abend des 16. März 1945, durch den Würzburg zerstört wurde. Der Roman spielt in der Zeit unmittelbar danach, es geht aber auch um die Vorgeschichte dieses Datums. Gebrandmarkt werden in den "jüngern Jesu" Verbrechen der Nazizeit. Da ist die Figur der Jüdin Ruth, die zusehen musste, wie ihre Eltern auf dem Marktplatz brutal erschlagen wurden, bevor man sie selbst nach Auschwitz verschleppte und dann nach Warschau in ein Bordell für deutsche Soldaten. Initiator der Mordtat war der Blockwart Zwischenzahl. Nach dem Krieg wird Zwischenzahl von Ruth getötet. Ist sie von Rechts wegen zu verurteilen oder nicht? - Das Gericht belässt sie immerhin auf freiem Fuß. Die Argumente in diesem Prozess stellt Frank ausführlich dar, denn ihn interessiert hauptsächlich, wie seine Personen in der Nahkriegszeit zu den Geschehnissen des Dritten Reiches stehen, was sich da über 1945 hinaus gehalten haben mag an nazistischem Ungeist. Seine Überzeugung, die "Die Jünger Jesu" vermitteln: Entscheidendes hat sich gehalten; zum notwendigen Bruch mit der NS-Vergangenheit ist es nicht gekommen. Zwischenzahl ist bis zu Ruths Tat durch dubiose Schwarzmarktgeschäfte großen Stils ein hohes Tier geblieben. Und da existiert ferner eine Gruppe heimlich wieder organisierter "Hitlerjugend", die, instruiert von ehemaligen SS-Leuten, bei Wehrsport und Gewaltverbrechen trachtet, "bereit zu sein für 'Den Tag'" einer neuen Machtergreifung. (aus dem Nachwort)

Zum Autor
Leonhard Frank wurde am 4. September 1882 in Würzburg in eine Arbeiterfamilie geboren. Die beengten Verhältnisse, unter denen er litt, schildert er u.a. in seinem autobiographischen Roman "Links, wo das Herz ist". Frank absolvierte eine Mechanikerlehre und studierte ab 1904 Graphik und Malerei in München. 1910 wechselte er zur Schriftstellerei. 1914 erhielt er für seinen sensationellen ersten Roman "Die Räuberbande" den Fontane-Preis.
Als überzeugter Pazifist emigrierte er von 1915 bis 1918 in die Schweiz. Von 1920 bis 1933 verbringt er seine schöpferischsten Jahre in Berlin. 1933 flüchtete er, als einer der "verbrannten Dichter", vor der Hitler-Diktatur über Zürich, London, Paris und Lissabon in die USA. Seine Vaterstadt bereitete ihm bei seiner Rückkehr im Jahre 1950 keinen überschwenglichen Empfang. Man nahm Anstoß an seinem Roman "Die Jünger Jesu" sowie an seinem Theaterstück "Karl und Anna" (1929), das auf kirchlichen Einspruch hin für einen Tag vom Spielplan abgesetzt wurde. Bis zu seinem Tod im Jahre 1961 lebte und arbeitete er in München. Aus Anlass des 100. Geburtstags von Leonhard Frank wurde 1982 in Würzburg die Leonhard-Frank-Gesellschaft e.V. gegründet, die mit literarischen Veranstaltungen und Ausstellungen die Erinnerung an den Autor lebendig erhält.
Verlagsinformation

Max Mohr: Frau ohne Reue. Roman. Herausgegeben von Barbara Pittner. Mit einem Nachwort von Stefan Weidle. Weidle-Verlag 1995. ISBN: 3-931135-07-1.



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"Der schicksalhafte Weg einer Frau von heute aus der Familiengebundenheit in ein Leben frei von allen Beziehungen. Mohrs Menschen leben alle mit einem Urdunklen hinter sich. Sie folgen auf ihren Wegen einem Drang aus dem Unbewussten. Es ist die Angst, das Gefühl des Abgeschnittenseins, das aus der Ebbe, dem Leersein der Welt kommt, was sie auf rastlose Wanderungen treibt. Sie fliehen vor den Falschheiten der Zeit und suchen ihr eigenes Leben, um darin glücklich zu sein. So bewegt, spannend, heutig, taghell und leicht die Vorgänge in diesem Roman sind, so merkwürdig, nächtlich und unfassbar ist der Untergrund."
So lautete der Begleittext zu "Frau ohne Reue" bei der Erstausgabe 1933. Dem ist, sechzig Jahre später, nichts hinzuzufügen.

Zum Autor
Max Mohr, 1891 in Würzburg geboren, lebte als Schriftsteller und Arzt in Rottach am Tegernsee. In den zwanziger Jahren trat er als Dramatiker hervor, seine Stücke "Improvisationen im Juni" und "Ramper" wurden von zahlreichen in- und ausländischen Bühnen gespielt. Er veröffentlichte insgesamt fünf Romane, "Frau ohne Reue" ist der letzte davon. Das Buch erschien im Oktober 1933 bei S. Fischer, Berlin. 1934 emigrierte Mohr, der Jude war, nach Shanghai, wo er 1937 starb. Weitere Veröffentlichungen: u.a. "Das Einhorn. Romanfragment".
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Weitere Informationen
Würzburger Autor Max Mohr (1891-1937) neu entdeckt


Max Mohr kurz vor seinem Tod 1937
 

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Stand: 03. November 2006
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